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	<title> &#187; Allgemein</title>
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		<title>Wir sind umgezogen!!</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 12:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[leonhard.balk]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind umgezogen!! Ab sofort findet ihr uns auf: http://cinemathreesixty.weebly.com/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind umgezogen!!</p>
<p>Ab sofort findet ihr uns auf: <a href="http://cinemathreesixty.weebly.com/">http://cinemathreesixty.weebly.com/</a></p>
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		<title>&#8220;Fifty Shades of Grey&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 11:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Patrick Kunze Gibt es eigentlich noch irgendetwas über „Fifty Shades of Grey“ zu sagen? In den letzten Wochen wurde, sowohl im Fernsehen als auch in jeder großen Zeitung Deutschlands, ausgiebig über den Skandalroman berichtet. Ja der Roman ist unglaublich beliebt (vor allem bei Frauen jeglichen Alters), ja er ist dem Vorbild der „Twilight“-Trilogie nachempfunden &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/fifty-shades-of-grey-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Fifty Shades of Grey&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2015/02/Poster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1137" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2015/02/Poster.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a>Autor: </strong>Patrick Kunze</p>
<p>Gibt es eigentlich noch irgendetwas über „Fifty Shades of Grey“ zu sagen? In den letzten Wochen wurde, sowohl im Fernsehen als auch in jeder großen Zeitung Deutschlands, ausgiebig über den Skandalroman berichtet. Ja der Roman ist unglaublich beliebt (vor allem bei Frauen jeglichen Alters), ja er ist dem Vorbild der „Twilight“-Trilogie nachempfunden (Autorin E.L. James entwarf ihre Romanreihe getreu dem Motto <em>„Was wäre wenn Bella und Edward&#8230;?“</em>) und ja die Geschichte um Unterwerfung und Dominanz, ganz besonders im Bezug zur offenen Sexualität, ist vor allem bei Literaturkritikern knallhart durchgefallen (der daraus resultierte Begriff <em>„Mommy-Porn“</em> ist definitiv nicht positiv zu verstehen!). Doch was kümmern einen die ganzen Hater wenn die komplette Trilogie weltweit schlussendlich mehr als 70 Millionen Mal verkauft wurde? Jetzt knapp vier Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Romans, steht dessen Verfilmung in den Startlöchern und was soll man nach all der Berichterstattung noch groß sagen? Um es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen: das mediale Echo, der Hype und die Skandale sind, wenn man die finale Qualität des Films betrachtet, nicht wirklich gerechtfertigt. Regisseurin Sam Taylor-Johnson („Nowhere Boy“) macht aus einem unterdurchschnittlichen Roman einen durchschnittlichen Film, welcher durchaus seine Momente hat aber alles in allem viel zu harmlos rüberkommt. So kann sich vor allem Jung-Darstellerin Dakota Johnson („21 Jump Street“) in einem Film über Sex, Lust und Schmerz profilieren, der eher wie ein schnurrendes Kätzchen wirkt, als wie ein laut brüllender Sex-Löwe. <span id="more-1135"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2015/02/Bild.jpeg"><img class=" size-full wp-image-1138 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2015/02/Bild.jpeg" alt="Bild" width="800" height="470" /></a></p>
<p>Als die 21-jährige Anastasia Steele (Dakota Johnson) für ihre kranke Mitbewohnerin Kate (Eloise Mumford) das Interview bei dem Selfmade-Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan) übernimmt, ist sie von seinem arroganten aber durchaus einnehmenden Auftreten überrumpelt und gleichzeitig fasziniert. Auch der gutassehende Schönling ist von der Blümchenkleid-tragenden Literatur-Studentin angetan und versucht nach ihrem ersten Aufeinandertreffen näher an sie heranzukommen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine komplizierte Art von Beziehung. Christian versucht mit Helikopterflügen, schicken Autos und teuren Klamotten Eindruck bei Anastasia zu schinden. Die wiederum wähnt sich in einem modernen Prinzessinnen-Traum, der durch Mr. Greys Vorlieben für SM, Bondage und sexuelle Unterwerfung, jäh unterbrochen wird. Unfähig sich von ihm zu distanzieren, lässt sich die junge Frau auf das sexuelle Abenteuer ein um näher an den exzentrischen Milliardär zu kommen. Doch auch wenn Christian beginnt sich nach und nach zu öffnen, scheint der Schmerz seiner Vergangenheit immernoch zu sehr an ihm zu nagen&#8230;</p>
<p>Butter bei die Fische, jeder weiß was für einen literarischen Quark die Autorin E.L. James mit ihrer „Fifty Shades“-Trilogie abgeliefert hat. Umso schwerer war es natürlich für Drehbuchautorin Kelly Marcel („Saving Mr. Banks“) einen einigermaßen runden Film aus der kruden Vorlage zu formen. In Anbetracht des Ergebnisses kann man sowohl Regisseurin Sam Taylor-Johnson als auch der Drehbuchautorin nur Achtung zollen. Beide sind sich über den literarischen Stand des Buches im Klaren und nutzen ihn bewusst für sich aus. So werden peinliche Momente kurzerhand in komische Momente umgewandelt und das tut dem Film durchaus gut. Der zugetragene Humor beißt sich herrlich mit der glattgebügelten Art von Mr. Grey und nimmt ganz nebenbei noch den Zuschauer bei der Hand, so dass der immer mal wieder auch lustige Momente, in einer ansonsten doch eher sterilen und oberflächlichen Welt, mitbekommt. Doch auch die beste Drehbuchautorin kann aus einer schlechten Vorlage kein Meisterwerk formen und das merkt man „Fifty Shades of Grey“ auch zu jedem Zeitpunkt an. Alle Charaktere neben Anastasia und Christian bleiben blass und unterentwickelt (Marcia Gay Harden wirkt geradezu verschwendet!) und vor allem das letzte Drittel des Films, bricht ihm schlussendlich fast das Genick. Denn wenn versucht wird der Figur Christian Grey psychologisch auf die Pelle zu rücken („Ich bin auf 50 verschiedene Arten abgefuckt!“) dann geht das leider nie über Klischees und Glückskeks-Philosophien hinaus.</p>
<p>So ist es schlussendlich größtenteils der Newcomerin Dakota Johnson zu verdanken, dass der Film nicht als Totalausfall endet. Sie erdet das Geschehen um ihre schüchterne und jungfräuliche Studentin angenehm und verpasst dem Charakter der Anastasia Steele trotz ihres extrem devoten Untertons, viel Charme und Herz. Jamie Dornans („Once upon a Time“) Christian Grey wird hingegen auf das frauliche Auge reduziert: Er hat einen durchtrainierten Körper, eine tiefe, basslastige Stimme und ist vor allem schwer zu entschlüsseln – aus diesen, doch recht simplen Aufgaben, macht Dornan das Beste, auch wenn er stark hinter seiner Leinwandpartnerin zurückbleibt. Zusammen harmonieren die beiden Darsteller mehr als ordentlich und man darf gespannt sein wie sich Johnson und Dornan für die kommenden Fortsetzungen weiterentwickeln werden.</p>
<p>Zum Schluss bleibt nur noch über den vermutlich größten medialen Aufreger in diesem Jahr zu berichten- den Sexszenen. Nicht nur die FSK schürte große Erwartungen an den Erotikfilm, wurde nicht nur bis zuletzt mit einer Altersfreigabe gewartet (schlussendlich wird wohl eher die Entscheidung zwischen Ab 12 oder Ab 16 gestanden sein). Doch sind die sexuellen Eskapaden mit Fesseln und Peitschen wirklich den Hype und die Aufregung wert? Ein ganz klares NEIN! Man bekommt zwar in regelmäßigen Abständen Dakota Johnsons Brüste zu sehen und auch Jamie Dornans Hintern wird ein ums andere Mal in Großaufnahme gezeigt aber echten, für den Zuschauer spürbaren Sex bekommt man nie wirklich zu Gesicht. Dafür wirkt dann doch alles viel zu glatt und vor allem viel zu kalkuliert. Und so tun dann auch die Peitschenhiebe nie wirklich weh, was wiederum zur Auswirkung hat dass die unausgesprochenen Gefühle zwischen Anastasia und Christian auch tatsächlich unausgesprochen bleiben. Schade, hier hätte der Mut zu richtigem Sex und vor allem zu der im Buch thematisierten Gewalt enorm viel gebracht, denn wo kann man sich ohne jegliche Scham oder Angst vor Grenzen besser austoben als in einem Zimmer voller Peitschen, Fesseln und sonstigem perversen Spielzeug? Wie das fast perfekt funktioniert (ohne SM und Bondage) hat der französische Film „Blau ist eine warme Farbe“ mehr als bewiesen, denn im Vergleich zum Cannes-Gewinner wirkt „Fifty Shades of Grey“ (was die drastische Darstellung von Sex angeht) so zahm wie eine Folge „Desperate Housewives“ oder  „Sex and the City“.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Durchschnittliche Großstadt-Märchen-Romanze trifft auf lahm dargestellte Sexualpraktiken. Hier hätte der Mut zu mehr Sex und Gewalt Wunder bewirkt, so retten hauptsächlich Dakota Johnson und die ordentliche Regie den Film vor dem vollständigen Untergang.</p>
<p><strong>Wertung: 5/10 Punkten</strong></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/SfZWFDs0LxA" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><b>Regisseur</b>: Sam Taylor-Johnson <b>Drehbuch</b>: Kelly Marcel<b> Schauspieler</b>: Dakota Johnson; Jamie Dornan; Marcia Gay Harden; Luke Grimes; Rita Ora <b>Erscheinungsjahr</b>: 2015 <b>Produktionsland</b>: USA <b>Länge</b>: ca. 125 Minuten</p>
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		<title>&#8220;Dazed and Confused&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 12:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ Autor: Patrick Kunze Die Schulzeit ist etwas Besonderes! Kaum ein anderer Zeitabschnitt im Leben eines Menschen ist so prägend wie die Jahre die wir auf dem Gymnasium, der Realschule oder der Hauptschule verbringen. Man glaubt die Welt liegt einem zu Füßen. Es werden Freundschaften geschlossen, die erste große Liebe gelebt und vor allem angefangen sich &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/dazed-and-confused-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Dazed and Confused&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1123" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster3.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a> Autor: </strong>Patrick Kunze</p>
<p>Die Schulzeit ist etwas Besonderes! Kaum ein anderer Zeitabschnitt im Leben eines Menschen ist so prägend wie die Jahre die wir auf dem Gymnasium, der Realschule oder der Hauptschule verbringen. Man glaubt die Welt liegt einem zu Füßen. Es werden Freundschaften geschlossen, die erste große Liebe gelebt und vor allem angefangen sich von seinem Elternhaus zu lösen um auf eigenen Füßen zu stehen. Regisseur Richard Linklater kehrt mit dem wundervoll verschrobenen Komödie „Dazed and Confused“ (im Deutschen mit dem unpassenden Titel „Confusion – Sommer der Ausgeflippten“ versehen) zu seiner eigenen Highschool-Zeit zurück und erzählt von seinen Erfahrungen und Erlebnissen ohne dabei je nur in Kitsch oder Klischee abzudriften (siehe „American Pie“). Quentin Tarantino („Pulp Fiction“) formuliert es wie folgt: „Das Herumhängen mit Wooderson, Pink und Co. ist wie das Wiedersehen mit alten Freunden“ und damit hat der Kult-Regisseur definitiv Recht: „Dazed and Confused“ ist eine meisterhafte Hommage an die 70er und dessen Lebensgefühl, mit allem was dazu gehört. <span id="more-1122"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Bild1.jpg"><img class="size-full wp-image-1124 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Bild1.jpg" alt="Bild1" width="800" height="600" /></a></p>
<p>28. Mai 1976, der letzte Schultag vor den großen Sommerferien an der Lee Highschool in Austin, Texas. Die Seniors (Schüler des Abschlussjahrgangs) empfangen die Freshman (neue Schüler an der Highschool) mit verschiedenen Initiationsriten. So wird den männlichen Anwärtern zur Begrüßung mit Cricketschläger die Hintern versohlt, während die Mädchen mit Ketchup, Mayo und demütigenden Spielchen in die Welt der Highschool-Girls aufgenommen werden. Randall &#8216;Pink&#8217; Floyd (Jason London) und seine Freunde fahren umher, saufen, kiffen und freuen sich auf die Ferien. Als die Party beim Drogendealer der Highschool ausfällt, wird sich kurzerhand im Freien getroffen um zusammen zu feiern und den Sommer willkommen zu heißen.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;That&#8217;s what I love about these high school girls, man. I get older, they stay the same age.&#8221; &#8211; </em><strong>Wooderson<em><br />
</em></strong></p>
<p>Quentin Tarantino trifft es mit seinem Satz über „Dazed and Confused“ tatsächlich ungemein passend. Regisseur Richard Linklater ist nicht daran interessiert eine Story im klassischen Sinne zu erzählen, viel mehr möchte er ein Porträt über die Highschool die er selbst besucht hat abliefern. Natürlich gibt es auch hier klassischen Stereotypen, die auch in vielen anderen Filmen verwendet werden, doch reduziert Linklater sie nie einzig auf ihren Typus. So sind die Sportstars der Schule ebenso im Zwiespalt über ihre Zukunft, ihre Wünsche und Träume wie die Nerds und Geeks. Emotionaler Anlaufpunkt für den Zuschauer ist die meiste Zeit über der Freshman Mitch Kramer (Wiley Wiggins), der von &#8216;Pink&#8217; zur Party migenommen wird und so zum ersten Mal in seinem Leben mit Alkohol und Drogen in Kontakt kommt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wooderson:</strong> <em>&#8220;Say, man, you got a joint?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mitch:</strong> <em>&#8220;No, not on me, man.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wooderson:</strong> <em>&#8220;It&#8217;d be a lot cooler if you did.&#8221; </em></p>
<p>Die Erwartungen die an die jungen Erwachsenen gelegt werden ist ein ständig wiederkehrendes Bild in „Dazed and Confused“. So wird &#8216;Pink&#8217; ständig daran erinnert ein Dokument zu unterschreiben mit welchem er sich bereiterklärt von Alkohol und sonstigem Ärger fernzubleiben. Dieser Kampf mit der Obrigkeit ist schlussendlich mehr als sinnbildend für die Jugendlichen. Sie wollen ein Teil dieser Welt sein, aber auch selber mitbestimmen welchen Regeln sie sich irgendwann unterwerfen werden. Und wenn sich der junge Mitch am Ende des Films nach einer abgeholten Standpauke von seiner Mutter seine Kopfhörer aufsetzt und ZZ Top hört, weiß der Zuschauer was den Heranwachsenden alles erwartet, denn jeder war schonmal in seiner Situation. Eine Situation in dem man sich darüber genau bewusst ist dass die nächsten Jahre möglicherweise zu den Besten deines ganzen Lebens gehören werden. Linklater bringt diese Zeit mit einem tollen Zitat zum Abschluss:</p>
<p style="text-align: center;"><em>„Well, all I&#8217;m saying is that I want to look back and say that I did I the best I could while I was stuck in this place. Had as much fun as I could while I was stuck in this place. Played as hard as I could while I was stuck in this place &#8230; Dogged as many girls as I could while I was stuck in this place. </em><strong>- Dawson</strong></p>
<p>Schauspieltechnisch schöpft der Ausnahmeregisseur, der in diesem Jahr erstmals heißer Anwärter für einen Regie-Oscar ist (für „Boyhood“), einmal mehr aus den Vollen. Viele Gesichter sind auch noch heute in der Film und Serienwelt vertreten, allen voran Milla Jovovich („Resident Evil“-Reihe) die als fast durchgängig stumme Michelle eine wunderbare Ruhe ausstrahlt, die sofort auf den Zuschauer übergeht. Aber auch tolle Schauspieler wie Adam Goldberg („A Beautiful Mind“), Ben Affleck („Argo“), die Indie-Ikonen Parker Posey („SubUrbia“) oder Joey Lauren Adams („Chasing Amy“) bekommen genug Raum um zu zeigen was sie alles können. Ganz besonders stechen aber zwei Schauspieler aus dem kompletten Cast heraus. Rory Cochrane („CSI &#8211; Miami“) als Dauerbekiffter Slater ist sofort Sympathieträger für den Zuschauer aber gleichzeitig auch ein Teil der Aussenseiter – einfach grandios. Der heimliche Star, auch für Linklater, ist aber definitiv der von Matthew McConaughey verkörperte Wooderson, der sich, obwohl er die Highschool schon lange hinter sich hat, nicht so recht von ihr lösen kann. Auch er dient dem Zuschauer durchgängig als Identifikationsfigur, mit dem man zu jedem Zeitpunkt mitfühlen kann.</p>
<p style="text-align: center;"><em> Man, it&#8217;s the same bullshit they tried to pull in my day. If it ain&#8217;t that piece of paper, there&#8217;s some other choice they&#8217;re gonna try and make for you. You gotta do what Randall Pink Floyd wants to do man. Let me tell you this, the older you do get the more rules they&#8217;re gonna try to get you to follow. You just gotta keep livin&#8217; man, L-I-V-I-N. </em><strong>- Wooderson</strong></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Richard Linklater hat mit „Dazed and Confused“ ein Meilenstein der Highschool-Komödien geschaffen. „American Pie“ und Konsorten können einpacken denn Pink, Wooderson und Co. sind die wahren Helden zu denen man immer wieder gerne zurückkehrt.</p>
<p><strong>Wertung: 9,5/10 Punkten</strong></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/CqLRPGfYlBI" width="480" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><b>Regisseur</b>: Richard Linklater <b>Drehbuch</b>: Richard Linklater<b> Schauspieler</b>: Ben Affleck; Wiley Wiggins; Jason London; Milla Jovovich; Adam Goldberg <b>Erscheinungsjahr</b>: 1993 <b>Produktionsland</b>: USA <b>Länge</b>: ca. 102 Minuten</p>
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		<title>&#8220;Polt.&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 11:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: So Seth Ein Erzähltempo, eine Langsamkeit, dass man glauben könnte dieser Film ginge rückwärts, durchdringt, befüllt und ja erquickt „POLT.“ vom ersten Wimpernschlag bis hin zum letzten Atemzug. Das erfordert Geduld; zunächst, und womöglich ein gewisses Faible für den österreichischen Film. Wer diese beiden, mithin löblichen Eigenschaften des Charakters mitbringt, schaltet hier ein, wer &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/polt-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Polt.&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/POLT.-5.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/POLT.-5.jpg" alt="POLT. 5" width="180" height="260" /></a>Autor: </strong>So Seth</p>
<p>Ein Erzähltempo, eine Langsamkeit, dass man glauben könnte dieser Film ginge rückwärts, durchdringt, befüllt und ja erquickt „POLT.“ vom ersten Wimpernschlag bis hin zum letzten Atemzug. Das erfordert Geduld; zunächst, und womöglich ein gewisses Faible für den österreichischen Film. Wer diese beiden, mithin löblichen Eigenschaften des Charakters mitbringt, schaltet hier ein, wer nicht, besser um. Zu RTL oder dem nächstbesten Onlineanbieter um sich überreizt die aktuellste Materialschlacht aus der Monokultur Hollywood zu gönnen. – Eine maßlose Übertreibung freilich. Doch cineastische Reisen in die ach so menschliche Langsamkeit des Seins der Marke „POLT.“ , lehren einem eine verlockende Direktheit der eigenen Meinung gegenüber. <span id="more-1114"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/POLT.-1.jpg"><img class="size-full wp-image-1116 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/POLT.-1.jpg" alt="POLT. 1" width="800" height="400" /></a></p>
<p>Aber um der Klippe zeitloser, oder besser zeitverschwenderischer, Abschweifung nicht zur Gänze anheim zu fallen, wird der Herr Verfasser dieser Zeilen das Tempo der selbigen ein wenig anziehen.</p>
<p>Kommen wir zum Plot von „POLT.“. Das klingt fast nach Punkt. Nach Ende. Nach ‚Friss oder Stirb‘ und allerlei Ruhen in sich selbst.</p>
<p>Niederösterreich. Ein verschlafenes, um nicht zu sagen komatöses, Dorf fernab von allem doch immerhin am Rande der großen Weinanbaugebiete. Dort hat sich der ehemalige Chefinspektor Polt (Erwin Steinhauer) des Stresses wegen mitten in seinem früheren Tätigkeitsbereich vorzeitig zur Ruhe gesetzt. Nun betreut er ehrenamtlich eine Vereinskneipe, fährt Fahrrad, genießt den Wein bei einem Tratsch mit den bestens bekannten Dorfälteren und genießt den Wein gleich noch einmal. Denn der ist gut. Auch jener vom Feierabend-Winzer und Polt-Vertrauten Norbert Sailer (Fritz Karl). Dieser ist selbst Gendarm und kein schlechter noch dazu.</p>
<p>Alles geht seinen Lauf, fließt mit der Zeit. Bis, ja bis, die beiden Freunde eines Nachts eine Leiche zwischen den Weinstöcken Sailers entdecken. Ein Fund der das Dorf zwar in helle, doch keineswegs in hektische, Aufregung versetzt. Anfänglich. Denn als Chefinspektor Bastian Priml (Simon Schwarz) trotz seines geringen Alters, in nervtötender Columbo-Manier jeden Stein im Dorf beginnt um zu drehen, ist es mit der allseits gewohnten und geliebten Ruhe weithin vorbei.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> „POLT.“ beginnt langsam und bleibt langsam. Doch damit sind, wenn überhaupt, auch schon alle Schwächen abgehandelt. Wer sich darauf einlässt und sich ein Filmerlebnis abseits des Einheitsbreis gönnen möchte, wird genau das haben, ein Filmerlebnis. – Und eine dramaturgische Überraschung gibt’s zum Ende hin auch noch. – Wohl sein!</p>
<p><strong>Wertung: 7,5/10 Punkten</strong></p>
<p align="JUSTIFY"><b>Regisseur:</b> Julian Pölsler <b>Drehbuch</b>: Julian Pölsler <b>Schauspieler</b>: Erwin Steinhauer, Fritz Karl, Tatjana Alexander, Simon Schwarz, Elisabeth Orth, Karin Kienzer, Michou Friesz <b>Erscheinungsjahr</b>: 2013 <b>Produktionsland</b>: Österreich <b>Länge</b>: ca. 93 Minuten</p>
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		<title>&#8220;Gone Girl &#8211; Das perfekte Opfer&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2014 13:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Patrick Kunze Als wir vergangenen Sonntag die dritte Ausgabe unseres Cinemathreesixty-Podcasts aufnahmen, waren wir drei Autoren (Martin, Leonhard und Patrick) uns in einer Sache einig: „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ wird eines der ganz großen Kino-Highlights 2014. Wir alle hatten den neuen Film von Meisterregisseur David Fincher in unserer Must-See-Liste und waren in &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/gone-girl-das-perfekte-opfer-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Gone Girl &#8211; Das perfekte Opfer&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1107" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster2.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a>Autor: </strong>Patrick Kunze</p>
<p>Als wir vergangenen Sonntag die dritte Ausgabe unseres Cinemathreesixty-Podcasts aufnahmen, waren wir drei Autoren (Martin, Leonhard und Patrick) uns in einer Sache einig: „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ wird eines der ganz großen Kino-Highlights 2014. Wir alle hatten den neuen Film von Meisterregisseur David Fincher in unserer Must-See-Liste und waren in freudiger Erwartung des baldigen Kinostarts. Und einmal mehr beweist der Erschaffer solcher Meisterwerke wie „Sieben“, „Fight Club“ oder „Zodiac“ das auf ihn mehr als Verlass ist. Denn „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist nicht nur ein außergewöhnlich brillant inszenierter Psycho-Thriller, sondern gleichzeitig auch die Dekonstruktion einer zerrütteten Ehe, eine giftig-beißende Mediensatire, ein stark gespieltes Charakterdrama (Rosamund Pike!!!) und schlussendlich auch ein Blick in die finstersten Abgründe der menschlichen Seele – für mich persönlich schon jetzt der beste Film des Kinojahres 2014. <span id="more-1103"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/BildI1.jpg"><img class="size-full wp-image-1108 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/BildI1.jpg" alt="BildI" width="800" height="527" /></a></p>
<p>Vordergründig spielen Nick (Ben Affleck) und Amy Dunne (Rosamund Pike) das glückliche Vorstadt-Ehepaar. Doch die rosigen Zeiten sind schon lange vorbei. Seit Nick seinen Job als Journalist in New York verloren hat, bewegt sich die Ehe, des eigentlich so gut zusammenpassenden Paares, auf dünnem Eis. Die Situation wird noch verschlimmert, nachdem die beiden aufgrund der Krebserkrankung von Nicks Mutter nach Missouri ziehen, denn Amy fühlt sich in der neuen Umgebung nicht nur fremd, sondern fängt an, an der Liebe ihres eigentlichen so wundervollen Ehemanns zu zweifeln. Als Amy eines Morgens spurlos verschwindet, deutet schnell alles auf eine Entführung hin und nachdem die Suche nach Verdächtigen mehr oder weniger in einer Sackgasse endet, gerät Nick selbst in den Fokus der Ermittler. Auch die Medien haben den extrem unterkühlten und emotionslosen Ehemann als ihr Opfer ausgemacht und führen das Lamm langsam aber sicher zur Schlachtbank. Doch nichts ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint&#8230;</p>
<p><em>„Doch nichts ist so wie es auf den ersten Blick zu sein scheint&#8230;!“ </em></p>
<p>Dieser Satz gilt möglicherweise für keinen Regisseur so sehr wie für David Fincher. Der Amerikaner ist ein Spezialist für brutale Wendungen, Fallen und Spielereien die dem Zuschauer ein ums andere Mal starkes Kopfzerbrechen bereiten. Auch „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ macht hier keine Ausnahme. Fincher führt uns mehr als einmal gekonnt an der Nase herum, ohne es dabei aber zu übertreiben. Die Wendungen bleiben nachvollziehbar, schlüssig und wirken zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt. Doch hinter „Gone Girl“ steht noch weitaus mehr als zum Beispiel in Filmen wie „The Game“ oder „Zodiac“, denn in der perfekt durchexerzierten Hölle von Drehbuchautorin (und Autorin des Buches) Gillian Flynn kann man überhaupt niemandem trauen. Warum weiß Nick nur so wenig über seine Frau? Was hat einer der Exfreunde von Amy bei der Suchaktion zu suchen? Ist Amy wirklich so unschuldig wie ihre Tagebucheinträge es vermuten lassen?</p>
<p>Im Gegensatz zur Romanvorlage, die ganze acht Wochen die Bestsellerliste der New York Times anführte, wurden für den Film einige Änderungen vorgenommen. Die verstrickte Erzählweise (ca. fünfzig Prozent werden aus der Sicht Nicks, die anderen fünfzig aus der Sicht von Tagebucheinträgen Amys erzählt) wird für den Film entzerrt. Haupthandlung ist hierbei die Geschichte von Nick, doch um die komplette Geschichte auszubreiten, wird der Zuschauer über die Tagebucheinträge Amys (die aus dem Off Erklärungen abliefert) immer wieder in die Vergangenheit geschickt, um mehr über die Anfänge der Beziehung zu erfahren und wie es überhaupt so weit kommen konnte. Diese Erzählweise ist dabei nicht nur clever und überaus spannend, sondern auch ein Mittel für Fincher um ein Abziehbild der Institution Ehe zu erschaffen (<em>denkt an den kursiv markierten Satz!!!</em>).</p>
<p>Bevor Fincher etwa in der Hälfte des Films mit der ersten großen Wendung um die Ecke kommt, hat der Zuschauer ein erstes deutliches Bild der beiden Hauptfiguren erlangt. Vor allem Ben Afflecks („Argo“) Nick Dunne wird als extrem unterkühlter und irgendwie nur wenig geschockter Ehemann portraitiert. Doch spätestens wenn die (rechten) amerikanischen Medien ihn verfrüht als Schuldigen und Mörder ausmachen bröckelt die Fassade und der Zuschauer sieht das wahre Gesicht des Journalisten. Dasselbe gilt für die als vermisst geltende Amy, verkörpert von Rosamund Pike, aus Spoilergründen wird hier jedoch nicht mehr verraten. Nach und nach wird so zwischen verschiedenen Genres hin und her gewechselt und die oben genannten Wendungen sind dabei der nötige Auslöser für Fincher um einen anderen Erzählton anzuschlagen. Das dabei immer tiefer in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele vorgedrungen wird, bemerkt der Zuschauer fast nicht. Erst im letzten Filmdrittel wird einem das komplette Ausmaß der Geschichte bewusst und die Bösartigkeit, die Härte und die Brutalität sind dabei fast nicht zu ertragen (<em>denkt an den kursiv markierten Satz!!!</em>). Gepaart mit dem einmal mehr überragenden Soundtrack von Trent Reznor und Atticus Ross (Oscar für die Filmmusik von „The Social Network“) ergibt sich eine Stimmung die seinesgleichen sucht.</p>
<p>Schauspieltechnisch macht David Fincher nie halbe Sachen (sowohl Rooney Mara für „Verblendung“ als auch Jesse Eisenberg für „The Social Network“ konnten eine Oscarnominierung einheimsen). So ist auch das Casting von „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ überragend. Ben Affleck gibt den unterkühlten Nick Dunne mit einer derartigen Kaltschnäuzigkeit und Emotionslosigkeit dass man sich fast an Pulp-Filme erinnert fühlt. Die beste Leistung des Thrillers und ihrer bisherigen Karriere liefert aber definitiv Rosamund Pike („Stolz und Vorurteil“) ab. Kalt und unnahbar, verletzlich aber stets kontrollierend, liebend aber gleichzeitig auch berechnend, Pike liefert eine grandiose Vorstellung ab, die (wenn alles mit rechten Dingen zugeht) mit einer Oscarnominierung, wenn nicht sogar mit einer Auszeichnung gekrönt werden sollte. Auch für zweiten Reihe wurden durchweg namhafte Darsteller verpflichtet. Grandios sind hierbei die Leistungen von Tyler Perry („Madea goes to Hollywood“) und Neil Patrick Harris („How I met your Mother“) die man so überhaupt nicht in einem derartigen Film vermutet hätte, sich aber schlussendlich perfekt einfügen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> David Fincher hat es wieder einmal geschafft. „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ ist ein ebenso wirkungsvolles wie niederschmetternd-brutales Meisterwerk – ein Monster von einem Film.</p>
<p><strong>Wertung: 10/10 Punkten</strong></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/-WsHew0VQxw" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><b></b><b>Regisseur</b>: David Fincher <b>Drehbuch</b>: Gillian Flynn<b> Schauspieler</b>: Ben Affleck; Rosamund Pike; Neil Patrick Harris; Tyler Perry; Carrie Coon <b>Erscheinungsjahr</b>: 2014 <b>Produktionsland</b>: USA <b>Länge</b>: ca. 149 Minuten</p>
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		<title>&#8220;Arlington Road&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 10:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: So Seth Es könnte alles so besinnlich und ruhig beginnen, in diesem Washingtoner Vorort. So friedlich, dass es nur noch Schnee bräuchte um es sich in familienbehüteter Weihnachtsvorfreude bequem zu machen. Mit allem was dazu gehört. Den hoch gelegten, wohlig warmen Füßen und dem zufrieden gefüllten Magen, dem Beobachten von langsam rieselndem Schnee, während &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/arlington-road-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Arlington Road&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1098" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster1.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a>Autor: </strong>So Seth</p>
<p>Es könnte alles so besinnlich und ruhig beginnen, in diesem Washingtoner Vorort. So friedlich, dass es nur noch Schnee bräuchte um es sich in familienbehüteter Weihnachtsvorfreude bequem zu machen. Mit allem was dazu gehört. Den hoch gelegten, wohlig warmen Füßen und dem zufrieden gefüllten Magen, dem Beobachten von langsam rieselndem Schnee, während die nächste Ladung Plätzchen bereits aus der Küche duftet. Ach ja, wie schön kann das Leben sein. – Oder viel eher könnte. Die Allmacht dem Konjunktiv! Denn obgleich uns Regisseur Mark Pellington (u.a. auch als Schauspieler in ‚Jerry Maguire‘ zu sehen) mit hellen, diffusen Einstellungen in „Arlington Road“ begrüßt, ist das weiße Zeug beileibe nicht alles was zu friedlicher Beschaulichkeit fehlt. <span id="more-1097"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Arlington-Road-1.jpg"><img class="size-full wp-image-1099 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Arlington-Road-1.jpg" alt="Arlington Road 1" width="800" height="286" /></a></p>
<p>Blutüberströmt schleppt sich ein verwirrter Junge durch ein Wohngebiet. Man sieht stolpernde Füße, lauscht verwirrenden Gedankenfetzen und atmet erst auf, als College Professor und allein erziehender Vater Michael Faraday (Jeff Bridges) den Jungen schließlich findet und mit ihm in die nächste Notaufnahme rast…</p>
<p>Erst danach beginnt der Vorspann – nebenbei bemerkt ein beklemmendes Gedicht, eine meisterhafte Kollage aus Vorstadtidyll und invertierten, unterbelichteten Traumsequenzen – und somit der Gang durch diese mysteriöse Arlington Road. In eben jener wohnt Faraday mit seinem Sohn. Doch nicht allein. Denn wie sich bereits im Krankenhaus herausstellt, sind der von Feuerwerkskörpern verbrannte Brady Lang und dessen Eltern Oliver (Tim Robbins) &amp; Cheryl (Joan Cusack) Faradays neue Nachbarn. Neu heißt in diesem Fall, dass sie vor zwei Monaten zuzogen und bislang völlig unauffällig blieben. Wie auch immer. Ein solcher Schicksalsschlag verbindet und so scheint der bisweilen eigenbrötlerische Professor und Witwer gar froh darüber, dass sich die Langs aus lauter Dankbarkeit um ihn bemühen. – Man lädt sich zu Grillnachmittagen ein, spült Grillgut mit Softdrinks und Bier hinunter, wettert über die Politik, beobachtet wie sich die Söhne anfreunden und schaut Baseball. Ein amerikanischer Mittelstandstraum der erleichtert, hat doch der junge Grant Faraday nach wie vor unter dem Tod seiner Mutter, die für das FBI arbeitete, zu leiden. Die Spleens um nicht zu sagen paranoiden Anwandlungen des verkopften Vaters, waren diesbezüglich nämlich eher Last als Hilfe. Doch all das ist vergessen und alles scheint gut… solange bis Michael Faraday eine Entdeckung macht, zu machen glaubt und sich fortan von einer Idee in immer erschreckendere Theorien verstricken lässt.</p>
<p>Für den Rest des Films begeben sich Hauptcharaktere wie Zuseher in ein verstörendes Netz aus Angst, Realitätsverlust und Paranoia. Wahrheiten die klar erschienen geraten ins Wanken und das schlichte Bild von Gut und Böse wird farbenfroh ausgemalt. Schwarz und weiß kann man in „Arlington Road“ getrost vergessen. Zumindest bis alles anders wird und die Farbe nur noch eine ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><b></b><strong>Fazit:</strong> „Arlington Road“ ist und bleibt einer der besten Psychothriller überhaupt. Und das ist keine Übertreibung. Die Hauptdarsteller sind schlichtweg großartig, während Kamerafahrten und Schnitte meisterhaft Stimmung und Eindrücke transportieren. Doch das ist noch nicht alles. Gespickt mit vielen kleinen Details, welche einem erst beim wiederholten Sehen auffallen und den Film doch so authentisch machen, überzeugt das Werk von der ersten bis zur letzten Minute und nimmt das Publikum mit auf eine beklemmende Reise die schmerzlich real erscheint und gerade deshalb machtvoll nachwirkt.</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/k2jr0_4P7AI" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><b>Regisseur</b>: Mark Pellington <b>Drehbuch</b>: Ehren Kruger <b>Produzent</b>: Peter Samuelson, Tom Gorai, Marc Samuelson <b>Schauspieler</b>: Jeff Bridges, Tim Robbins, Joan Cusack, Hope Davis, Robert Gossett <b>Erscheinungsjahr</b>: 1999 <b>Produktionsland</b>: USA <b>Länge</b>: ca. 112 Minuten</p>
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		<title>&#8220;A Most Wanted Man&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 10:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Autor: Patrick Kunze In einer der Schlüsselszenen von Anton Corbijns melancholischem Spionage-Thriller „A Most Wanted Man“ sitzt der einsame und verlassene deutsche Agent Günther Bachmann, verkörpert von Philip Seymour Hoffmann, an seinem Klavier und klimpert im Takt zu einem Metronom einige Klänge. In diesen wenigen Minuten ruhigen Klavierspiels bekommt die Dimension zum Tod des Ausnahmeschauspielers &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/a-most-wanted-man-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;A Most Wanted Man&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1092" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/Poster.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a>Autor:</strong> Patrick Kunze</p>
<p>In einer der Schlüsselszenen von Anton Corbijns melancholischem Spionage-Thriller „A Most Wanted Man“ sitzt der einsame und verlassene deutsche Agent Günther Bachmann, verkörpert von Philip Seymour Hoffmann, an seinem Klavier und klimpert im Takt zu einem Metronom einige Klänge. In diesen wenigen Minuten ruhigen Klavierspiels bekommt die Dimension zum Tod des Ausnahmeschauspielers Hoffmann eine tieftraurige und erschütternde Note. Denn egal wie man zum (Drogen-)Tod des Oscarpreisträgers auch stehen mag, man merkt dem Menschen (nicht nur dem Schauspieler und Charakter) Hoffmann seine innere Zerrissenheit und Einsamkeit in diesem stark gespielten, manchmal unterkühlt wirkenden aber zu jedem Zeitpunkt wirkungsvollen Thriller, der neben Hoffmann auch deutschen Mimen wie Nina Hoss oder Daniel Brühl eine kleine aber feine Bühne bietet, jederzeit an. <span id="more-1091"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/BildI.jpg"><img class="size-full wp-image-1093 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/10/BildI.jpg" alt="BildI" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Als der russische Flüchtling Issa Karpov (Grigoriy Dobrygin) an einem schmutzigen und verregneten Tag in Hamburg ankommt, endet seine zurückgelassene Tortur noch lange nicht. Eine namenlose Spionageeinheit, welche nach den Terroranschlägen vom 11. September unter der Leitung von Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffmann) in Hamburg ermittelt, hat längst ein Auge auf den Neuankömmling geworfen. Auch die amerikanische Konsulatsmitarbeiterin Martha Sullivan (Robin Wright) und der BND zeigen sich überaus interessiert an dem Flüchtling. Was möchte er in Hamburg? Hat er Kontakte zu Al Qaida? Und was befindet sich im Bankschließfach, an welches er verzweifelt heranzukommen versucht? Viele Fragen, wenige Antworten und schnell merken auch Bachmann und seine Truppe das hier mehr im Gange ist, als er ursprünglich für möglich gehalten hat.</p>
<p>Die Terroranschläge vom 11. September haben die Welt nachhaltig verändert. Das führt uns auch Regisseur Anton Corbijn („The American“) bereits am Anfang von „A Most Wanted Man“ vor Augen als er uns über Untertitel daran erinnert das die Terrorgruppierung um Muhammed Atta, die Anschläge in Hamburg geplant und erprobt hat, ohne dabei irgendwelche Schuldzuweisungen zu machen. Aus diesen Grunden wurde die namenlose Einheit um den gealterten Spion Günther Bachmann gegründet, damit so etwas nie wieder kann. Doch längst ist nicht mehr die reine Verhinderung zu ihrer Arbeit geworden, man versucht gar bis zu der Wurzel allen Übels vorzudringen. Das bei der Jagd nach Terroristen alle deutschen Gesetze mit den Füßen getreten werden, ist Bachmann in des egal, ein kaltschnäuziges „Wir wollen die Welt sicherer machen. Ist das nicht genug?“ muss vom Zuschauer ebenso wie von den Betroffenen akzeptiert werden.</p>
<p>Doch es geht Corbijn in erster Linie nicht darum die Grausamkeit von verdeckt ermittelnden Spionageeinheiten zu entlarven, sondern darum die Welt als große, ständig tickende Uhr darzustellen, die in ihrer (kapitalistischen) Denkweise weiterlaufen muss. Nach dem Bestseller von Autor John le Carré seziert der Regisseur Manieurismen einer Welt, die ihrer eigenen Vorbestimmung folgt und Menschen die versuchen sie in diesen Gleisen zu halten. Er zeichnet ein Puppentheater nach, von dem die meisten Menschen keine Ahnung haben, dass es überhaupt stattfindet, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu agieren. Ein schwere Aufgabe, die manchmal zwar zu kippen droht, doch immer im richtigen Augenblick wieder in die richtigen Bahnen gedrängt werden.</p>
<p>Immensen Anteil daran haben selbstverständlich der Cast, angeführt von einem großartig agierend Philip Seymour Hoffman, der uns mit seiner Darstellung des verlassenen und im Leben gescheiterten Agenten Günther Bachmann, einmal mehr Bewusst macht, was für einen großartigen Mimen diese Welt verloren hat. Sein unterkühltes und durchaus melancholisches Spiel passt perfekt in die fast schon dokumentarische Bildsprache. Eine posthume Oscarnominierung wäre durchaus denkbar. Neben ihm kommt hauptsächlich die deutsche Schauspielerin Nina Hoss zum Zug, die zuletzt in Werken wie „Yella“ oder „Barbara“ von ihrem außergewöhnlichen Talent von sich Reden machte und nun mit „Phoenix“ endgültig in der oberen Riege der deutschen Darsteller angekommen ist. Im Zusammenspiel mit Hoffmann zeigt sie einen ebenso kaputten Menschen wie Hoffmann. Sind die beiden Spione ein Paar? Eine Berührung, ein beiläufiger Satz oder ein glühender Blick genügen um dem Zuschauer ein Bild zu geben. Doch ob es nun stimmen mag oder nicht, eine Beziehung zwischen den beiden wird nie möglich sein. Denn neben ihrer Eiseskälte und ihrer Professionalität sind Spione vor allem eines – einsam und allein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Mit „A Most Wanted Man“ hat Regisseur Anton Corbijn einen fesselnden, manchmal etwas zu unterkühlten Spionage-Thriller geschaffen, der vor allem durch das famose Spiel von Phillipp Seymour Hoffmann zu einem Muss für jeden Kinofan wird.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10 Punkten</strong></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/VGBrkybUSSQ" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><b>Regisseur</b>: Anton Corbijn <b>Drehbuch</b>: Andrew Bovell <b>Schauspieler</b>: Philip Seymour Hoffmann; Robin Wright; Rachel McAdams; Willem Dafoe; Nina Hoss <b>Erscheinungsjahr</b>: 2014 <b>Produktionsland</b>: Deutschland, USA, UK <b>Länge</b>: ca. 122 Minuten</p>
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		<title>&#8220;Monuments Men&#8221; &#8211; Kritik</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2014 15:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: So Seth Glorreich und das zu siebt, so geben sich in Georg Clooneys neuem Streifen die All- und Altstars Hollywoods ein Stelldichein. Das kennt man irgendwoher. Allerdings zeigt sich bei den „Monuments Men“ das Heldenhafte eher auf den zweiten Blick. Denn die verschrobene Truppe aus Kunstkennern, Kuratoren, Bildhauern, Architekten und Restauratoren ist nicht eben das, was &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/monuments-men-kritik/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">&#8220;Monuments Men&#8221; &#8211; Kritik</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/08/Poster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1081" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/08/Poster.jpg" alt="Poster" width="180" height="260" /></a>Autor: </strong>So Seth</p>
<p>Glorreich und das zu siebt, so geben sich in Georg Clooneys neuem Streifen die All- und Altstars Hollywoods ein Stelldichein. Das kennt man irgendwoher. Allerdings zeigt sich bei den „Monuments Men“ das Heldenhafte eher auf den zweiten Blick. Denn die verschrobene Truppe aus Kunstkennern, Kuratoren, Bildhauern, Architekten und Restauratoren ist nicht eben das, was man einem Oberschurken oder dunklen Mächten gegenübertreten lassen möchte. Ihre Stärken liegen woanders und das müssen sie auch. Schließlich stellen sie sich zum Ende des zweiten Weltkrieges kunstraubenden Nazi-Schergen in den Weg, die auf ihrem Rückzug aus den besetzten Gebieten alles an sich raffen was kunsthistorischen Wert besitzt. <span id="more-1077"></span></p>
<p><a href="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/08/Monuments-Men-2.jpg"><img class="size-full wp-image-1078 aligncenter" src="http://cinemathreesixty.de/wp-content/uploads/2014/08/Monuments-Men-2.jpg" alt="Monuments Men 2" width="964" height="646" /></a></p>
<p>Nur eine Kleinigkeit, ein Kollateralschaden aus Farbe, Firniss und Stein angesichts von Kriegselend und Millionen Toten? Mitnichten jedenfalls, nicht wenn es nach Frank Stokes (George Clooney) geht. Er überzeugt die Entscheidungsträger der Alliierten zu Beginn des Films von der Wichtigkeit Kunstschätze zu bewahren oder zurück zu gewinnen. Sind sie doch Zeugnis eben jener Kultur und Geschichte, welche die Hydra des Dritten Reiches bedroht, zu vernichten sucht. Sein Bitten findet Gehör und so machen sich die „Monuments Men“ nach Frankreich und Deutschland auf. Jedoch nicht ohne zuvor in Südengland eine Art verkürzten Grundwehrdienst zu Trainingszwecken zu absolvieren. Denn Soldaten sind die sieben Männer (Clooney, Damon, Murray, Goodman, Djuardin, Balaban &amp; Bonneville) beileibe keine. Leidenschaft und Passion mögen in Atelier und Museum genügen, unweit der Frontlinie ziehen sie dagegen weiße Holzkreuze förmlich magnetisch an. Dies gilt es natürlich, trotz der Dringlichkeit der Mission, beständig zu vermeiden. Was, wie sich später zeigen wird, nicht immer gelingt.</p>
<p>Clooneys Film sieht man den Ehrgeiz schon in den ersten Minuten an. Versucht er doch ein noch immer relevantes, doch kaum präsentes Thema mit den bewährten Unterhaltungsschemata ins Rampenlicht zu rücken. Ein bisschen Humor, ein wenig Action unterfüttert mit Charakterdarstellern und der Schwere der Thematik – das sollte funktionieren, fesseln und im Gegensatz zu den „Inglourious Basterds“ auch dem geschichtlichen Hintergrund genügen. Beruht die Story doch auf einer wahren Begebenheit. Allerdings, und selten folgt einer solchen Einführung etwas durchweg positives, geht der Plan nicht ganz auf oder zumindest nicht für Jedermann. Zu speziell ist die Handlung, zu groß die Anforderung an geschichtliches Vorwissen und zu ruhig das Erzähltempo, natürlich, trotz der Dringlichkeit der Mission, beständig zu vermeiden. Was, wie sich später zeigen wird, nicht immer gelingt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Angesichts der Klasse an Schauspielern und anderen Beteiligten – hier sorgen allein die Namen Clooney, Murray, Blanchett für funkelnde Augen – erwartet man nicht weniger als einen herausragenden Film, womöglich sogar ein Meisterwerk.<br />
Das ist „Monuments Men“ leider nicht geworden und trotzdem kann man ihn jedem empfehlen &#8211; geschichtliches Interesse vorausgesetzt.</p>
<p><strong>Wertung: 7/10 Punkte</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/CreneTs7sGs" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><b>Regisseur</b>: George Clooney <b>Drehbuch</b>: George Clooney; Grant Heslov <b>Produzent</b>: George Clooney; Grant Heslov <b>Schauspieler</b>: George Clooney; Matt Damon; Bill Murray; John Goodman; Jean Dujardin; Bob Balaban; Hugh Bonneville &amp; Cate Blanchett <b>Erscheinungsjahr</b>: 2014 <b>Produktionsland</b>: Deutschland, USA <b>Länge</b>: ca. 114 Minuten</p>
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		<title>Cinemathreesixty-Nachricht</title>
		<link>http://cinemathreesixty.de/cinemathreesixty-nachricht-40/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2014 09:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich: Erster Trailer zu &#8220;Interstellar&#8221; von Christopher Nolan ist da! Geheimniskrämer Christopher Nolan hat es mal wieder geschafft. Um seinen neuesten Film &#8220;Interstellar&#8221; gibt es mal wieder Spekulationen um Spekulationen, doch der einzige der schweigt ist der Regisseur selbst. Jetzt gibt es den ersten Trailer. Die Ressourcen auf der Erden neigen sich rapide dem Ende &#8230; <a href="http://cinemathreesixty.de/cinemathreesixty-nachricht-40/" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">Cinemathreesixty-Nachricht</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Endlich: Erster Trailer zu &#8220;Interstellar&#8221; von Christopher Nolan ist da!</h2>
<p><strong>Geheimniskrämer Christopher Nolan hat es mal wieder geschafft. Um seinen neuesten Film &#8220;Interstellar&#8221; gibt es mal wieder Spekulationen um Spekulationen, doch der einzige der schweigt ist der Regisseur selbst. Jetzt gibt es den ersten Trailer.</strong></p>
<p>Die Ressourcen auf der Erden neigen sich rapide dem Ende zu. Die Tage der Menschheit sind gezählt. Basierend auf den Forschungen des Wissenschaftler Kip S. Thorne, wird eine Gruppe von Astronauten und Ingenieuren zusammengestellt, die durch ein kürzlich entdecktes Wurmloch reisen sollen um alternative Lebensmöglichkeiten zu suchen. Mit von der Partie sind unter anderem die Oscar-Preisträger Matthew McConaughey, Anne Hathaway und Michael Caine, sowie Jessica Chastain, Casey Affleck und Wes Bentley.</p>
<p>Ein aufregend, unaufgeregter Trailer der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, gleichzeitig aber nicht viel über den Inhalt der Geschichte verrät &#8211; &#8220;Inception&#8221; lässt grüßen. Kinostart in Deutschland ist der 6. November 2014.</p>
<p><strong>Cinemathreesixty-Trailer-Einschätzung: Hit*</strong></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/zSWdZVtXT7E" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><em>*Cinemathreesixty-Trailer-Wertungsskala:</em></p>
<p><em>Grausam – Langweilig – Interessant – Vielversprechend – Hit</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cinemathreesixty-Podcast</title>
		<link>http://cinemathreesixty.de/cinemathreesixty-podcast/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2014 08:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Podcast #3 ist da! Dieses Mal werden Martin, Leonhard und Patrick über die große Star-Wars-Casting-Akündigungen sprechen und dabei erläutern welche Zusage sie am meisten überrascht und welche auch am meisten enttäuscht hat. Danach werden natürlich wie immer unsere persönlichen Kino-Tipps besprochen, damit ihr auch genügend Kino-Futter für die nächste Zeit habt. Viel Spaß beim Zuhören:]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Podcast #3 ist da!</h2>
<p>Dieses Mal werden Martin, Leonhard und Patrick über die große Star-Wars-Casting-Akündigungen sprechen und dabei erläutern welche Zusage sie am meisten überrascht und welche auch am meisten enttäuscht hat. Danach werden natürlich wie immer unsere persönlichen Kino-Tipps besprochen, damit ihr auch genügend Kino-Futter für die nächste Zeit habt. Viel Spaß beim Zuhören:</p>
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